Das Agentur-Team der ComSat Media und ihre Kollegen bewältigen erfolgreich den JP Morgan Lauf 2013 in Frankfurt. Nach internen Ausscheidungskämpfen wurde ein 8 köpfiges Team nominiert. Jeder Sportler bereitet sich dann mit einem eigenen Trainingsplan auf das Großereignis vor. Denn die Ziele waren hoch gesteckt. Obwohl eine Verletzung im aller letzten Augenblick unser Team auf nur noch 7 Läufer dezimierte, machte uns dieser Rückschlag nur noch entschlossener. Wir wollten nicht nur erfolgreich sein. Wir wollten unserem verletzten Kollegen ein Signal ans Krankenbett senden. Und das sei hier erlaubt, im Senden von Botschaften sind wir Weltklasse.
Der Lauf selber verlief dann ganz anders als wir es 100mal vorher besprochen hatten. Anstatt von Beginn an das Feld mit Tempo zu dominieren, warteten wir 40 Minuten bis zum Überqueren der Startlinie. Von hieran lief es aber besser. Schnell fanden wir einen guten Rhythmus und genossen den Zuspruch des begeisterten Publikums. Nach 00:42:20 Minuten war das Ziel erreicht. Bestzeit, für unsere Kommunikationsexperten und die Kollegen von Provan und SATCOM. Wir fühlten uns wie Sieger und feierten bis spät in die Nacht im Biergarten weiter.
Die Veränderungen in den Medien schreiten rasant voran – getrieben vom Internet. Vor kurzem hörte ich das Audiobook „Engage!“ von Brian Solis. Seinen YouTube-Podcast kann ich übrigens wärmstens empfehlen. Ich wunderte mich jedoch schnell, ob ich nicht eventuell die falsche Ausgabe hörte. Trotz der enormen Expertise von Brian wirkte das Buch veraltet und überholt – irgendwie doof. Veröffentlicht wurde „Engage!“ im Jahr 2011. Was für ein Schock. Beweist es doch nur eins: Im Grunde können wir alles, was wir 2012 über Social Media gelernt haben, getrost wieder vergessen. Doch vielleicht ist nicht alles verloren. Einige Taktiken und Tricks lassen sich recyceln, denn die Fragen bleiben dieselben.
To understand the mindset of the connected consumer, one must realize that everything begins with search and intent. / Brian Solis, 2013
Facebook, LinkedIn und Twitter
Wie integriert man Social Media in andere digitale Kommunikationsmaßnahmen? Welche Taktiken führen zum Erfolg? Und was lässt sich wie anhand welcher API messen und auswerten? Nach einer Umfrage des 2013 Social Media Marketing Industry Report von Michael Stelzner halten die Medienprofis vor allem Facebook, LinkedIn, Twitter, Blogs und YouTube auch zukünftig für die erfolgversprechendsten Dienste.
Es nutzt nun wirklich niemandem etwas, sich auf allen Kanälen gleichzeitig zu tummeln. Entscheidend ist die Auswahl des richtigen Netzwerkes in Bezug auf die eigenen Ziele – diese Wahl liegt allen folgenden Entscheidungen zu Grunde. Wer sich nun aber vor der Anschaffung von Big-Data-Serverfarmen zur Analyse seiner Nutzerdaten fürchtet, dem kann Entwarnunggegeben werden. Oft reicht ein genauer Blick auf die Netzwerke, um eine Auswahl zu treffen. Das unmittelbare Anlegen eines Benutzerkontos bei Tableau Software (http://www.tableausoftware.com) schießt wohl auch über das Ziel hinaus. Wichtig erscheint letztendlich vor allem die nachhaltige Vernetzung mit der Zielgruppe. Seien es Kunden oder anderes fahrendes Onlinevolk. Dies kann erreicht werden, indem man sich zum einen im Klaren über deren Interessen ist und zum anderen darüber, wo diese heute und morgen im Internet befriedigt werden. Wer also dieser flüchtigen Masse – genannt Zielgruppe – nicht nur hinterherrennen möchte, sollte zunächst einen eigenen Connection-Hub etablieren. Einen Blog oder Vergleichbares. Und es schadet auch nicht, weiter den guten alten Newsletter-Verteiler zu pflegen.
„Jo, ist denn das Auto da rein gefahren?“ fragte ein verdutzter Passant als das THW mit großem Gerät einen weißen Porsche aus einer Fußgängerunterführung wieder zu Tage förderte.
Fest verzurrt auf einem Anhänger erklimmte der nagelneue Porsche Cayman Treppe für Treppe den Weg zu seiner Bestimmung auf die Straße – möglichst eine mit vielen Kurven. „Das Gesetz der Kurve – Der neue Porsche Cayman“ lautete auch das Motto der Veranstaltung, die am 1.3.2013 unter der Straßenkreuzung der Maximilianstraße, im Herzen Münchens, stattgefunden hat. Ein Event der drei Porsche Zentren in München - unter der Federführung des Porsche Zentrum Olympiapark - bei dem rund 700 geladene Gäste teilgenommen haben. Neben der Fahrzeugpräsentation stand der Sänger des Abends, Mic Dornet, im Mittelpunkt des Geschehens. Über eine Stunde begeisterte er das anwesende Publikum mit soften aber auch rockigen Songs. Die Fahrzeugpräsentation wurde durch ein simultanes Blinken der Einlassbändchen eingeleitet. Im Takt der Musik leuchteten die Armbänder der Anwesenden gelb auf und Tänzer inszenierten die Enthüllung der zwei Porsche Cayman.
Eingearbeitet in die Choreographie wurden zwei große Foliencubes, die mit hellem Rauch gefüllt waren, zerschnitten. Dadurch kamen die neuen Fahrzeuge zum Vorschein, die kurz danach von den Gästen neugierig in Augenschein genommen wurden.
Social Media und Online Video verändern die PR Arbeit eigentlich nicht sonderlich. Es ist einfach zusätzliche Arbeit und zunehmend auch eine Kernaufgabe. Analyse, Auswertung und Zielbestimmung bleiben weiter Grundsteine jeder Kampagne. Wen möchte ich über diese Kanäle erreichen? [Here’s a better way to make digital work better…] Welchen meiner Kanäle stelle ich ins Zentrum der Kampagne? Was sind meine Hauptziele? Das sind alles keine neuen Probleme und die Lösungen haben auch schon viele in der Schublade. Im Falle von Events kommt noch eine nicht unwesentliche Fragestellung hinzu? Mache ich es LIVE? Vielleicht direkt eingebettet in einen live Blog.
ComSat Webcast von der Weltpremiere des neuen Mercedes Arocs
Live ist Live
Genauso, wie man nicht, nicht online kommunizieren kann, kann man heute nie schnell genug sein. Twitter-Nachrichten werden vorher, während und nach einer Veranstaltung gepostet. Oft gibt es auch schnell die ersten wackeligen Handyvideos im Internet. Gerade bei öffentlichen Events mit einem breiten Publikum ist das heute sehr wahrscheinlich. Das macht einige Probleme. Qualität ist oft ein Opfer schneller Kommunikationswege. Deshalb ist die Live-Übertragung per Streaming ein so wichtiges Instrument. In Begleitung von Live-Blogging-Inhalten und der flexiblen Vernetzung über soziale Netze, bietet man damit der Zielgruppe äußerst attraktive Online-Kommunikation.
Im aktuellen Podcast berichtet Vera Heck über das Leistungsportfolio der ComSat Media in der sich weiter wandelnden Medienlandschaft. Und stellt die neuen Units der Agentur vor.
Nach einem spannenden aber auch sehr erfolgreichen Jahr für unsere Agentur, freuen wir uns bereits auf 2013. Trotzdem schauen wir lieber voraus, als hier einen langen Jahresrückblick zu verfassen. Nur kurz; herzlichen Dank für viele tolle Projekte und Veranstaltungen von der Befreiung des Bärenkindes Nastia bis zum Fashion Live-Stream und der Auto Online-Weltpremiere.
An diesen drei Beispielen aus dem vergangenen Jahr sieht man schon, Streaming spielt bei allem eine Rolle. Egal, ob im Zentrum der Maßnahme oder als zusätzlich genutzter Kanal. Live ist Live. Und der Erfolg der Nischen- und Event-Kanäle im Internet spricht für sich. Auch im Bereich der Bezahl-Kanäle werden sicher weiter große Fortschritte gemacht. Ganz gleichgültig ob für Owned-Media oder alle Earned Media Kanäle, Corporate live Streaming wird im mobilen Internet für Aufsehen sorgen.
2013 wird das mobile Jahr
2013 wird das Jahr für das mobile Internet. Ja, noch mehr mobiles Web. Doch einer der Pioniere dieser Entwicklung „die App“ wird dabei nur untergeordnete Rolle spielen. Viele Chancen wurden hier Bereits im ganzen iPhone Hype verbrannt. Natürlich haben „native“ Apps mehr Möglichkeiten als mobile Websites. Doch nur mit Spielereien, ist der Nutzen nur unzureichend zu begründen. Deshalb sind Smartphone optimierte Websites Pflicht, die eigene App aber mehr und mehr nur ein Bookmark im digitalen Gedächtnis des Netzers.
Dem Gesprächspartner am anderen Ende der Telefonleitung war die Frage hörbar unangenehm, war er doch „nur“ eine Schwangerschaftsvertretung und nicht zu 100% mit der Materie vertraut. Nach kurzem Zögern, traute er sich dann doch die Frage zu stellen, die ihn bewegte: „Sagen Sie mal Frau Heck; Sie bekommen zwar bei den jährlichen Agenturbewertungen immer sehr gute Noten – aber was machen Sie eigentlich?“
Eine einfache Frage, die ich aber nicht so einfach beantworten kann. Welche Infos sind wichtig, wenn unsere Kommunikationsmaßnahmen irgendwie anders und mit viel mehr Technik behaftet sind, als andere Disziplinen? So habe ich ihm erklärt, dass wir dafür Sorge tragen, dass die Pressekonferenz seines Unternehmens möglichst breit und mit einer positiven Bildersprache in den elektronischen Medien platziert wird und sein CEO diverse Live-Interviews mit relevanten Sendern führen kann. Ach ja, dann schneiden wir noch was vor Ort, schicken O-Töne vom CEO an Internetredaktionen und irgendwie „hängt“ auch noch der Livestream in das WWW bei uns dran.
Unser Workshop auf dem Kommunikationskongress 2012 in Berlin. Bent Böer zur Nutzung von Video in der Unternehmenskommunikation im Social Web. Die spannenden Frage sind; Wer nutzt es? Wem nutzt es? Oder müssen wir alle nur noch per Video kommunizieren?
Abends auf die Couch setzen und schweigsam das TV anglotzen. Wer macht das noch? Immer weniger. Ist das Angebot wirklich so schlecht geworden, oder langweilt uns der passive Konsum von Medien per se? Neben dem eigentlichen Ritual, schenkt uns das Fernsehprogramm Entspannung, nützliche Informationen oder am besten beides. Das Internet ist ein Gruppenerlebnis. Die Fernsehcouch besten Streitpunkt um die Fernbedienung. Online wird auch gestritten, doch hier hat man andere Möglichkeiten. Aber lassen wir einmal die Frage nach dem Zwischenmenschlichen Fallout des „Mute“ oder „Ignore“ Buttons außen vor. (aus corporata app blog)